Telekom-Spitzelaffäre, Ermittlungen eingestellt, Reaktionen
Die Staatsanwaltschaft Bonn hat in der Telekom- Spitzelaffäre ihre Ermittlungen eingestellt. Nach den Berichten des Generalanzeigers Bonn ist dies nicht zuletzt eine Folge einer krassen personellen Unterbesetzung der Bonner Staatsanwaltschaft.
Dafür politisch verantwortlich ist die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen.
Zuletzt ermittelte ein einsamer Staatsanwalt1 gegen den halbstaatlichen Konzern. Dies war jedenfalls in der gedruckten Ausgabe des Generalzeigers Bonn zu finden.
Weitere aktuelle Links dazu:
GA Bonn: Ricke und Zumwinkel entlastet
GA Bonn: Mit einem Artikel fing alles an
GA Bonn: Schaler Nachgeschmack
GA Bonn: Opfer entsetzt
__
1) Generalanzeiger Bonn vom 11.6.2010, Kommentar "Arme Justiz" von Rita Klein, S. 6:
Die ...Opfer ... warten seit mehr als zwei Jahren darauf, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Dass es so lange dauert, hat einen einfachen Grund: Der Sparzwang .... Dass am Ende ein einziger Staatsanwalt den Fall zum Abschluss bringen musste, wirft die Frage auf: Wohin geht unser Rechtsstaat?