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jj

by admin last modified 2010-04-08 08:20
2010-12-30 Wie will man eigentlich in Deutschland eine bessere Binnenkonjunktur hinkriegen, wenn sich jetzt immer mehr Menschen vor Altersarmut fürchten müssen?
Das Armutsrisiko ist seit 1998 bei denen über 76 Jahre bereits auf fast 15 % gestiegen. Jetzt wird befürchtet, daß der Anteil der über 65-Jährigen, die auf die staatliche Grundsicherung von 359 Euro pro Jahr mit Zuschuß für Wohnung und Heizung angewiesen sind, von derzeit etwa 2,5 Prozent bis zum Jahr 2025 auf zehn Prozent oder mehr vervierfachen wird.
2010-12-29 Wenn die großen Unternehmen kaum noch Steuern zahlen
Mit immer neuen Senkungen des Spitzensteuersatzes und immer mehr Schlupflöchern gingen die Körperschaftssteuerleistungen der Unternehmen in den letzten Jahren als Anteil an den gesamten Steuereinnahmen immer weiter zurück, obwohl sie ihre Gewinne wieder hochfahren.
2010-12-27 Zehn Schritte zurück zur sozialen Marktwirtschaft
Die soziale Marktwirtschaft mit allen ihren Vorteilen liegt nur wenige Schritte zurück und ist keineswegs unerreichbar geworden. Laßt Euch nicht sprachlos machen mit einem "es gibt keine Alternative" der Vertreter der derzeitigen Politik.
2010-12-27 Länder mit weniger sozialer Ungleichheit generieren mehr inneres Vertrauen
Durch Umfragen wurde ermittelt, wieviel Vertrauen die Menschen sich entgegenbringen. Dabei zeigte sich, daß starke Ungleichheit, wie z.B. in Großbritannien, das Vertrauensniveau deutlich absenkt, während umgekehrt größerer sozialer Ausgleich, wie in Skandinavien, auch das Vertrauensniveau und das Zugehörigkeitsgefühl anhebt.
2010-12-25 Schlecht geht es dem Land oder Von der Entmenschlichung durch die Ökonomie
Die Menschheit hat nun eine viele Jahrtausende alte Zivilisations- und Organisationsgeschichte hinter sich, die nur und erst in den letzten zweihundert Jahren immer mehr unter das Diktat der Ökonomie und ökonomischen Effizienz gestellt wurde, und das unterschiedlich von Land zu Land und von Zeit zu Zeit.
2010-12-24 Meine kleine Weihnachtsbotschaft: Vereinen statt Spalten
Nun bin ich weder der Papst noch der deutsche Bundespräsident oder die Königin von England und auch nicht größenwahnsinnig. Doch eine kleine Weihnachtsbotschaft nach einem schwierigen Jahr verträgt auch das Infoportal.
2010-12-24 Harte Zeiten für die Europäische Union
Vor allem spaltet die Wirtschaftskrise diese Union in Länder, die damit fertig werden, und andere, die das nicht aus eigener Kraft schaffen. Deutschlands Image als kontinentaler Zuchtmeister kommt überall schlecht an.
2010-12-22 Eurobonds sind nur bei gleichzeitiger Umschuldung von Griechenland, Irland und Portugal vertretbar
Angesichts des hohen Grades an Verschuldung und der negativen Wirtschaftsentwicklung würden auch Euroanleihen diesen Ländern nicht mehr helfen. Es wird derzeit erwartet, daß Eurobonds um 1 % teuerer würden als deutsche Staatsanleihen. Bei 4 % und mehr Zins wären selbst bei Eurobonds die Zinslasten für die drei Länder unverdaulich.
2010-12-21 Ein nachdenkliches Wort zum Jahreswechsel: Warum am Ende nur die Zwillingswaffen von Ent-Ängstigung und Aufklärung weiterhelfen können
Seriöse Aufklärung ist die erste Bürgerpflicht zur Überwindung von dumpfen und lähmenden Ängsten und zur Mobilisierung notwendiger Abwehrkräfte. Ent-Ängstigung und Aufklärung sind Zwillingswaffen im Kampf um die Wiedergewinnung einer insgesamt lebenswerten Gesellschaft.
2010-12-21 Nebenjobs zeigen die Misere am Arbeitsmarkt
Folgt man einer neuen Forsa-Umfrage, so hat sich die Zahl der Multijobber innerhalb von zwei Jahren vervierfacht.
2010-12-20 Zwei große Wirtschafts-Risiken für 2011
Neben allgemeinen weltwirtschaftlichen Risiken, nicht zuletzt in USA, kommen die zwei größten Risiken, die in Deutschland für negative Überraschungen sorgen können, vom Euro und von der immer ungleicheren Einkommensverteilung mit deren Auswirkungen auf das gesamt- und außenwirtschaftliche Gleichgewicht.
2010-12-19 Brüderles Superboomjahr 2010 hält das Wasser nicht
Lassen Sie sich bitte von Brüderle u.Co. nichts vormachen. Wenn Sie die Realität sehen wollen, müssen Sie 2010 mit dem langfristigen Trend vergleichen und da blieb dieses als Superboom gepriesene Jahr erheblich unter dem Trend und konnte die Delle von 2009 gerade einmal wettmachen.
2010-11-18 Es geht nicht um die Rettung des Euro sondern weitere versteckte Subventionen für die Deutsche und andere Banken
Rechnet man die Forderungen gegen Irland, Griechenland, Portugal und Spanien zusammen, so ergibt sich ein Forderungsbetrag allein der deutschen Banken von 289 Mrd Euro. Die 14 großen, international tätigen deutschen Banken haben dagegen nur eine Eigenkapitalbasis von 170 Mrd Euro und viele wären wahrscheinlich pleite oder fast pleite schon wegen des Ausfalls auf Irland, wenn er denn eintreten sollte.
2010-11-17 Von der irischen Pleite zur Euro-Transfer-Union
Irland ist wegen der Situation seiner Banken auch als Land der Pleite sehr nahe. Ausländische Banken halten auf Irland Forderungen im Gesamtvolumen von astronomischen 731 Mrd Euro, darunter deutsche mit 139 Mrd Dollar.
2010-11-03 OECD: Kaum Wachstum mehr in diesem Land
Die Prognose der OECD für die letzten zwei Quartale dieses Jahres und die des nächsten ist grimmig. Hatte sich das Wirtschaftswachstum des OECD-Raumes bis zum 2. Quartal 2010 noch auf eine Jahresrate von 2 % erholt (= Quartalszuwachs mal vier), so soll es jetzt auf 1 % zurückfallen und dann um wenig über 1 % dümpeln.
2010-11-01 Reflexionen über die Krise und das angebliche Ende des Kapitalismus in seiner bisherigen Form
Zu einem abrupten Ende des Kapitalismus in seiner bisherigen Form kann es nur kommen, wenn einige große Spieler, vor allem China, die Spielregeln nicht mehr beachten und sich das Kapital in inneren Fehden verkämpft. Doch auch bei einer solchen Entwicklung sehe ich derzeit keine Alternative, die an die Stelle des Kapitalismus in seiner neoliberalen Form treten könnte. Dafür bräuchte es eine globale Organisation der Kapitalismuskritik, die ich derzeit nicht kommen sehe.
2010-10-06 Deutschland hat einen der niedrigsten Spitzensteuersätze in W-Europa
Nach der neuen KPMG-Statistik der Spitzensteuersätze rangiert Deutschland mit dem normalen Satz unter 15 Ländern auf dem 13. Platz.
2010-09-27 Hartz IV: Leben ohne jeden Genuß
Eigentlich müßte durch Deutschland nun ein Ruf nach Mindestlöhnen branden, wie sie überall in unseren Nachbarländern und auch in Amerika erfolgreich als soziales Netz nach unten funktionieren. Statt dessen erlaubt man in Deutschland der Bundesregierung, mit der Verweigerung von gesetztlichen Mindestlöhnen das Einkommen der Friseusin unten zu halten und daran anknüpfend Hartz-IV auf allerniedrigstem Niveau zu deckeln.
2010-09-26 Mängel in der Neuberechnung von Hartz-4
Von den Koalitionsspitzen diesmal zusätzlich gestrichen wurden soweit bisher bekannt die bisherigen Pauschalen für Tabak und Alkohol von zusammen 18,30 Euro im Monat. Doch haben Menschen der Vergleichsgruppe im unteren Einkommensfünftel bei Ausgaben für diese Zwecke entsprechend weniger für die anderen Ausgabenkategorien ausgeben können. Das Bierchen wurde so vom Essen oder der Kleidung abgespart. Alle Hartz-4-Empfänger werden nun so behandelt, als würden sie sich dem gleichen Sparregime mit weniger für Essen und Kleidung unterwerfen müssen.
2010-09-26 Die Bundesregierung unterschlägt mit ihrem Gerede von bevorstehender Vollbeschäftigung die Produktivitätsentwicklung und die Qualität der Beschäftigung
Bei einem jährlichen realen Produktivitätsgewinn von 2 % ergibt sich jedes Jahr ohne mehr Beschäftigte ein zusätzliches Produktionsvolumen, wie es rein rechnerisch von 0.8 Millionen Beschäftigten bei gleichbleibender Produktivität erarbeitet worden wäre. Im Ergebnis sind die Arbeitsstunden in Deutschland zwischen 1991 und 2009 schon um mehr als 9 % gefallen.