"Software zur Manipulation der Märkte"

Vor einiger Zeit machte ein Ex-Goldman-Sachs- Programmierer Schlagzeilen, weil der Angestellte angeblich eine "Software zur Manipulation der Märkte" gestohlen hatte. Tatsächlich benutzen pfiffige Großinvestoren wie sein Arbeitgeber solche Software täglich - zu Lasten nachhaltiger Investitionen und Kleinanleger.
  • Auf den Kapitalmärkten ist daher ihre volkswirtschaftliche Funktion zur Finanzierung der Realwirtschaft völlig in den Hintergrund getreten, und durch Geschäfte im "Roboterkasino" massiv gefährdet, schreibt sinngemäß der 
  • Hintergründe zur Geschichte des ehemaligen Goldman-Sachs Programmierers Sergey Aleynikov finden sich hier (in Englisch):
  • Goldman Sachs bekommt das Geld für die Kasinogeschäfte von der Federal Reserve Bank für 0.25% Zinsen, schreibt Crime & Federalism (in English). Nach dem jüngsten Verlust des ehemaligen Senatssitzes des verstorbenen legendären US Senators Ted Kennedy, der diesen 46 (!) Jahre innehatte, an die Republikaner, scheint die Führung der Demokratischen Partei jedoch zu erkennen, dass das amerikanische Volk von Wall Street die Nase gestrichen voll hat. Der Verlust des 60. Senatssitzes bedeutet zugleich, dass die Republikaner wichtige Minderheitenrechte im U.S. Senat zurückgewonnen haben und so mit Geschäftsordnungstricks jegliche Gesetzgebung des Präsidenten blockieren können.

Die US Demokraten und Präsident Obama könnten also mit der Verärgerung ihrer Wähler ein ähnliches Schicksal erleiden wie die Sozialdemokraten in Deutschland - und vlelleicht in nicht all zu ferner Zukunft auch Union und FDP, die sich ebenfalls in der Umklammerung der Finanzindustrie befinden.
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